TB-500
TB-500 bezeichnet ein synthetisches, N-terminal acetyliertes Siebener-Peptid (Ac-LKKTETQ), das dem Aktinbindungsabschnitt von Thymosin β4 entspricht. Der größte Teil der Literatur betrifft das vollständige Thymosin β4; Daten zum Fragment selbst stammen aus Zellkultur, Tiermodellen und der Dopinganalytik.
Nur für Forschungs-, Analyse- und Laborzwecke. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier bestimmt.
Steckbrief
| Bezeichnung | TB-500 (Forschungsbezeichnung) |
|---|---|
| Chemische Identität | N-terminal acetyliertes Fragment 17–23 von Thymosin β4 |
| Sequenz | Ac-LKKTETQ (Ac-Leu-Lys-Lys-Thr-Glu-Thr-Gln) |
| Länge | 7 Aminosäuren (Heptapeptid) mit N-terminaler Acetylgruppe |
| Summenformel | C₃₈H₆₈N₁₀O₁₄ |
| Molekülmasse | 889,0 g/mol (monoisotopisch 888,49 Da) |
| CAS-Nummer | 885340-08-9 |
| Ausgangsprotein | Thymosin β4: 43 Aminosäuren, N-terminal acetyliert (bovin: Molekülmasse 4982) |
| Herkunft / Klasse | Synthetisches Teilpeptid von Thymosin β4; Forschungspeptid |
| Form | Lyophilisat |
Hintergrund & Entdeckung
Wer zu TB-500 recherchiert, trifft auf drei Begriffe, die in der Literatur und im Handel oft vermischt werden. Dieses Dossier trennt sie konsequent:
- Thymosin β4 ist ein natürlich vorkommendes Protein aus 43 Aminosäuren. Auf dieses vollständige Molekül beziehen sich die Übersichtsarbeiten zu Grundlagen und klinischer Forschung1.
- Das Aktinbindungsfragment LKKTETQ umfasst die Reste 17–23 von Thymosin β4. Einige Arbeiten haben dieses Siebener-Peptid gezielt synthetisch hergestellt und getestet2,3.
- TB-500 ist die Bezeichnung einer Zubereitung, deren Hauptbestandteil nach analytischen Untersuchungen das N-terminal acetylierte Fragment Ac-LKKTETQ ist4,5.
Thymosin β4 wurde aus Kalbsthymus isoliert. Eine Arbeitsgruppe um A. L. Goldstein bestimmte 1981 die vollständige Aminosäuresequenz: 43 Reste, eine Molekülmasse von 4982, ein isoelektrischer Punkt von 5,1 und ein durch eine Acetylgruppe blockiertes Aminoende6. Die Autoren betrachteten es damals als Thymushormon, das frühe Reifungsschritte von Thymozyten steuern könnte6.
Eine Arbeitsgruppe an der University of Pennsylvania zeigte 1991, dass ein zuvor in Blutplättchen beschriebenes aktinbindendes Peptid mit Thymosin β4 identisch ist. Thymosin β4 bildet einen 1:1-Komplex mit monomerem Aktin (G-Aktin) und hemmt dessen Polymerisation7. Aus der weiten Verbreitung und der hohen Konzentration in Zellen schlossen die Autoren, dass Thymosin β4 die Aktinpolymerisation in vielen Zelltypen maßgeblich reguliert7.
Die Bezeichnung TB-500 taucht in der begutachteten Literatur vor allem in der Dopinganalytik auf. Das Dopingkontrolllabor der Universität Gent identifizierte 2012 in einer TB-500-Zubereitung das N-terminal acetylierte Fragment 17–23 von humanem Thymosin β4 (Ac-LKKTETQ), synthetisierte es als Referenzsubstanz und charakterisierte es massenspektrometrisch4. Ein Labor des Hong Kong Jockey Club beschreibt TB-500 im selben Jahr als Tierarzneizubereitung, deren Hauptbestandteil das Peptid LKKTETQ mit künstlicher Acetylierung des Aminoendes ist5. Summenformel, Molekülmasse und CAS-Nummer im Steckbrief stammen aus der Datenbank PubChem (CID 62707662), die Angaben zum Ausgangsprotein aus der Sequenzarbeit von 19816.
Ac-Leu-Lys-Lys-Thr-Glu-Thr-Gln – N-terminal acetyliert, entspricht den Resten 17–23 von Thymosin β4
Zur Einordnung der Quellenlage: Viele funktionelle Studien zu Thymosin β4 stammen aus einem eng verbundenen Kreis um H. K. Kleinman am National Institute of Dental and Craniofacial Research (NIH, Bethesda), A. L. Goldstein an der George Washington University und G. Sosne an der Wayne State University in Detroit8,2,9,1. Die Herzstudien stammen von Arbeitsgruppen an der University of Texas Southwestern in Dallas und am UCL Institute of Child Health in London10,11.
Untersuchte Mechanismen
Die folgenden Mechanismen wurden, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, mit dem vollständigen Thymosin β4 untersucht. Sie lassen sich nicht ohne Weiteres auf das Fragment Ac-LKKTETQ übertragen.
G-Aktin-Sequestrierung. Thymosin β4 bindet monomeres Aktin stöchiometrisch und verhindert so dessen Einbau in Filamente7. Eine Mutationsanalyse der Universität Gent mit synthetischen Varianten des vollständigen Proteins zeigte, dass zwei Bereiche an der Bindung beteiligt sind: der aminoterminale Teil (Reste 1–16), der dafür eine Helix bilden muss, und ein Hexapeptid-Motiv (Reste 17–22); besonders wichtig waren elektrostatische Kontakte über die Lysine an Position 14 und 1814. Spätere Arbeiten bezeichnen den Abschnitt LKKTETQ, also die Reste 17–23, als zentrale Aktinbindungsdomäne9.
Zellmigration und Angiogenese. Thymosin β4 regte in einer Boyden-Kammer die Wanderung von Keratinozyten an8. In einer Studie mit natürlichem Thymosin β4, proteolytischen Bruchstücken und synthetischen Peptiden zeigten das vollständige Protein und das siebengliedrige Aktinbindungsmotiv in Migrationstests mit Nabelschnur-Endothelzellen und im Sprossungstest an Aortenbögen vom Huhn nahezu gleiche Aktivität; Peptide ohne vollständiges Aktinmotiv waren inaktiv2. Das Siebener-Peptid blockierte zudem die Anheftung von Zellen an Thymosin β4, und lösliches Aktin hemmte Anheftung und Sprossung2. Dies ist einer der wenigen Befunde, die ausdrücklich mit dem Fragment erhoben wurden. Nach einer späteren Arbeit beziehen sich die für das Fragment berichteten Funktionen auf die nicht acetylierte Form LKKTETQ, nicht auf Ac-LKKTETQ13.
ILK-Akt-Signalweg im Herzen. In Zellkultur förderte Thymosin β4 die Wanderung von Herzmuskel- und Endothelzellen im embryonalen Herzen und verbesserte das Überleben kultivierter Herzmuskelzellen10. Es bildete einen Komplex mit PINCH und der integrinverknüpften Kinase (ILK), wodurch die Kinase Akt aktiviert wurde10.
Epikardiale Vorläuferzellen. In Mäusen erwies sich Thymosin β4 als notwendig für die Entwicklung der Herzkranzgefäße. An Explantaten des Epikards erwachsener Mäuse stimulierte es das Auswachsen von Zellen, die sich zu Fibroblasten, glatten Muskelzellen und Endothelzellen differenzierten11. Dieselbe Studie beschreibt das aus Thymosin β4 abgespaltene Tetrapeptid Ac-SDKP als Förderer der Endotheldifferenzierung11.
Weitere aktive Abschnitte. Eine Übersichtsarbeit ordnet einzelnen Sequenzabschnitten von Thymosin β4 unterschiedliche Aktivitäten zu: Das aminoterminale Tetrapeptid Ac-SDKP wird mit entzündungs- und fibrosehemmenden Effekten in Verbindung gebracht, ein aminoterminaler Abschnitt aus 15 Aminosäuren mit Zellüberleben, der Abschnitt LKKTETQ mit Angiogenese, Wundheilung und Zellmigration9. Andere Aktivitäten, etwa die Aktivierung von ILK, PINCH und Akt, sind nach dieser Übersicht noch keinem Abschnitt zugeordnet9. Die aminoterminalen Abschnitte sind in der Sequenz Ac-LKKTETQ nicht enthalten.
Studienlage
Die Studienlage muss für Thymosin β4 und für TB-500 getrennt betrachtet werden. Nach einer Arbeit aus dem Jahr 2024 sind die biologischen Wirkungen von TB-500 selbst bislang nicht dokumentiert; die berichteten Funktionen beziehen sich auf die nicht acetylierte Form LKKTETQ13.
Zellkultur: Mit vollständigem Thymosin β4 wurden gesteigerte Migration von Keratinozyten8 sowie Migration und Überleben von Herzmuskelzellen beschrieben10. Mit dem synthetischen Aktinbindungsmotiv wurden Endothelmigration und Gefäßsprossung untersucht2. Zum acetylierten TB-500 liegt eine Studie des Doping Control Center am Korea Institute of Science and Technology in Seoul vor: In Fibroblasten zeigten weder die Ausgangssubstanz noch ihre Stoffwechselprodukte zytotoxische Effekte, und im Wundheilungstest in vitro wies nur das Abbauprodukt Ac-LKKTE eine signifikante Aktivität gegenüber der Kontrolle auf13. Die Autoren halten es für möglich, dass früher berichtete Wundheilungseffekte eher auf dieses Abbauprodukt als auf die Ausgangssubstanz zurückgehen13.
Tiermodell: Die meisten Tierstudien wurden mit vollständigem Thymosin β4 an Ratten und Mäusen durchgeführt:
- Hautwunden: In einem Modell mit Vollhautwunden an der Ratte nahm die Reepithelisierung gegenüber Kochsalz-Kontrollen nach vier Tagen um 42 % und nach sieben Tagen um bis zu 61 % zu; zudem wurden mehr Kollagenablagerung und Gefäßneubildung beobachtet8.
- Gestörte Wundheilung: Bei diabetischen db/db-Mäusen nahmen Wundkontraktion und Kollagenablagerung zu, bei 26 Monate alten Mäusen außerdem die Keratinozytenwanderung3. In den alten Tieren förderte auch das synthetische Siebener-Peptid LKKTETQ die Wundheilung in vergleichbarem Umfang wie das vollständige Protein3.
- Herz: Nach Unterbindung einer Herzkranzarterie bei Mäusen ging die Behandlung mit Thymosin β4 mit höherer ILK- und Akt-Aktivität, besserem frühem Überleben von Herzmuskelzellen und besserer Herzfunktion einher10.
- Herzkranzgefäße: In Mäusen mit vermindertem Thymosin β4 im Herzen war die Gefäßentwicklung gestört11.
- Stoffwechsel von TB-500: Im Urin von Ratten war Ac-LK in den ersten sechs Stunden das mengenmäßig wichtigste Abbauprodukt, Ac-LKK ließ sich bis zu 72 Stunden nachweisen13. Beim Pferd wurden Ac-LKKTETQ und seine Abbauprodukte in Urin und Plasma nachgewiesen5. Beide Studien untersuchten Nachweis und Abbau, nicht Wirkungen.
Eine Übersichtsarbeit aus demselben Autorenkreis fasst Tiermodelle mit Hautwunden zusammen, in denen Thymosin β4 untersucht wurde, darunter normale, steroidbehandelte, diabetische und alte Tiere15.
Klinische Forschung: Klinische Studien betreffen ausschließlich Thymosin β4, nicht TB-500 oder Ac-LKKTETQ. Thymosin β4 wurde in klinischen Studien der Phase 2 untersucht. Eine Übersicht berichtet über zwei Studien der Phase 2 bei Stauungs- und Druckgeschwüren der Haut15. Eine kleine randomisierte, doppelt verblindete und placebokontrollierte Studie der Phase 2 mit neun Teilnehmenden untersuchte Thymosin β4 bei schwerem trockenem Auge12. Eine Übersichtsarbeit von 2012 nennt als weitere Forschungsgebiete Hornhautverletzungen sowie Herz und Zentralnervensystem nach Ischämie1. Eine Zulassung als Arzneimittel wird in keiner der hier ausgewerteten Arbeiten beschrieben.
Offene Fragen & Grenzen der Evidenz
Die Forschungslage zu TB-500 ist deutlich dünner, als die umfangreiche Literatur zu Thymosin β4 vermuten lässt. Die folgenden Punkte ergeben sich aus den ausgewerteten Arbeiten:
- Übertragbarkeit vom Protein auf das Fragment: Die meisten Wirkungsbefunde wurden mit dem vollständigen Thymosin β4 erhoben1. Nur wenige Studien testeten das Fragment LKKTETQ2,3; nach einer Arbeit von 2024 betreffen die berichteten Funktionen die nicht acetylierte Form13. Für das acetylierte TB-500 selbst sind biologische Wirkungen nach einer Arbeit von 2024 nicht dokumentiert13.
- Abbau: Ac-LKKTETQ wird in vitro und an der Ratte zu kürzeren Peptiden abgebaut13. Welche Form in einem Versuch tatsächlich aktiv ist, ist offen; im Zelltest war nur das Abbauprodukt Ac-LKKTE signifikant aktiv13.
- Mechanismus: Aktinbindung, ILK-Akt-Aktivierung und die Mobilisierung epikardialer Zellen wurden in getrennten Studien beschrieben7,10,11. Wie diese Befunde zusammenhängen, ist nicht geklärt; einige Aktivitäten sind noch keinem Sequenzabschnitt zugeordnet9.
- Abhängigkeit von wenigen Arbeitsgruppen: Ein großer Teil der funktionellen Daten und der Übersichtsarbeiten stammt aus einem Kreis verbundener Autorinnen und Autoren um Kleinman, Goldstein und Sosne8,2,9,1,15. Auch die Phase-2-Studie zum trockenen Auge stammt aus diesem Kreis12.
- Klinische Aussagekraft: Die Phase-2-Studie zum trockenen Auge umfasste neun Teilnehmende12; zu den übrigen Studien nennen die ausgewerteten Übersichten keine Fallzahlen. Für TB-500 liegen in den ausgewerteten Arbeiten keine klinischen Daten vor.
- Regulatorischer Kontext: TB-500 ist Gegenstand der Dopinganalytik: Die Genter Arbeit nennt einen Dopingverdacht im Sport, die Hongkonger Arbeit befasst sich mit dem Pferdesport4,5.
Analytik & Qualität
Gerade weil Thymosin β4 und TB-500 häufig verwechselt werden, ist die analytische Identität der Probe entscheidend: Ein Präparat mit der Bezeichnung TB-500 sollte das Heptapeptid Ac-LKKTETQ enthalten, nicht das 43 Aminosäuren lange Protein. Die Genter Arbeitsgruppe identifizierte Ac-LKKTETQ in einer TB-500-Zubereitung mittels Flüssigchromatographie und hochauflösender Massenspektrometrie (Orbitrap) und schlug für Plasma und Urin eine Methode mit Triple-Quadrupol-Massenspektrometrie vor4.
Das Labor in Hongkong isolierte Ac-LKKTETQ und seine Abbauprodukte aus Urin und Plasma von Pferden per Festphasenextraktion mit Ionenaustauschern und identifizierte sie anhand von Retentionszeiten und Produkt-Ionen5. Die Seouler Gruppe entwickelte und validierte eine Methode zur gleichzeitigen Bestimmung von TB-500 und seinen Abbauprodukten mit synthetisch hergestellten Referenzstandards13.
Für die Charakterisierung im Labor sind folgende Kennwerte maßgeblich:
- Identität: PubChem gibt für Ac-LKKTETQ eine monoisotopische Masse von 888,49 Da und eine mittlere Molekülmasse von 889,0 g/mol an. Für das vollständige, aus Kalbsthymus gewonnene Thymosin β4 wurde eine Molekülmasse von 4982 angegeben, also mehr als das Fünffache6.
- Acetylierung: Die N-terminale Acetylgruppe unterscheidet TB-500 vom Fragment LKKTETQ, das in den Wirkungsstudien verwendet wurde5,13. Sie verändert die Masse und sollte im Massenspektrum erkennbar sein.
- Abbauprodukte: Kürzere Peptide wie Ac-LK, Ac-LKK oder Ac-LKKTE sind als Abbauprodukte beschrieben13. Im Chromatogramm einer Charge können sie als Nebenpeaks auf Zersetzung hinweisen.
- Reinheit und Salzform: Die Reinheit wird üblicherweise per Umkehrphasen-HPLC als Flächenanteil des Hauptpeaks angegeben. Synthetische Peptide liegen häufig als Salz vor, etwa als Acetat oder Trifluoracetat; der tatsächliche Peptidgehalt liegt dann unter der Einwaage.
Allgemeine Hinweise zu HPLC, Massenspektrometrie, Analysezertifikaten, Lyophilisierung und Lagerung finden Sie auf der Seite zu Analytik und Handhabung von Forschungspeptiden. Bitte beachten Sie, dass sämtliche hier zusammengefassten Befunde zu TB-500 aus Zellkultur, Tiermodellen und analytischen Studien stammen und keine Aussage über eine Anwendung am Menschen zulassen.
Quellen
- Goldstein AL, Hannappel E, Sosne G et al. (2012). Thymosin β4: a multi-functional regenerative peptide. Basic properties and clinical applications. Expert Opin Biol Ther. PubMedDOI
- Philp D, Huff T, Gho YS et al. (2003). The actin binding site on thymosin beta4 promotes angiogenesis. FASEB J. PubMedDOI
- Philp D, Badamchian M, Scheremeta B et al. (2003). Thymosin beta 4 and a synthetic peptide containing its actin-binding domain promote dermal wound repair in db/db diabetic mice and in aged mice. Wound Repair Regen. PubMedDOI
- Esposito S, Deventer K, Goeman J et al. (2012). Synthesis and characterization of the N-terminal acetylated 17-23 fragment of thymosin beta 4 identified in TB-500, a product suspected to possess doping potential. Drug Test Anal. PubMedDOI
- Ho EN, Kwok WH, Lau MY et al. (2012). Doping control analysis of TB-500, a synthetic version of an active region of thymosin β₄, in equine urine and plasma by liquid chromatography-mass spectrometry. J Chromatogr A. PubMedDOI
- Low TL, Hu SK, Goldstein AL (1981). Complete amino acid sequence of bovine thymosin beta 4: a thymic hormone that induces terminal deoxynucleotidyl transferase activity in thymocyte populations. Proc Natl Acad Sci U S A. PubMedDOI
- Safer D, Elzinga M, Nachmias VT (1991). Thymosin beta 4 and Fx, an actin-sequestering peptide, are indistinguishable. J Biol Chem. PubMed
- Malinda KM, Sidhu GS, Mani H et al. (1999). Thymosin beta4 accelerates wound healing. J Invest Dermatol. PubMedDOI
- Sosne G, Qiu P, Goldstein AL et al. (2010). Biological activities of thymosin beta4 defined by active sites in short peptide sequences. FASEB J. PubMedDOI
- Bock-Marquette I, Saxena A, White MD et al. (2004). Thymosin beta4 activates integrin-linked kinase and promotes cardiac cell migration, survival and cardiac repair. Nature. PubMedDOI
- Smart N, Risebro CA, Melville AA et al. (2007). Thymosin beta4 induces adult epicardial progenitor mobilization and neovascularization. Nature. PubMedDOI
- Sosne G, Dunn SP, Kim C (2015). Thymosin β4 significantly improves signs and symptoms of severe dry eye in a phase 2 randomized trial. Cornea. PubMedDOI
- Rahaman KA, Muresan AR, Min H et al. (2024). Simultaneous quantification of TB-500 and its metabolites in in-vitro experiments and rats by UHPLC-Q-Exactive orbitrap MS/MS and their screening by wound healing activities in-vitro. J Chromatogr B Analyt Technol Biomed Life Sci. PubMedDOI
- Van Troys M, Dewitte D, Goethals M et al. (1996). The actin binding site of thymosin beta 4 mapped by mutational analysis. EMBO J. PubMed
- Treadwell T, Kleinman HK, Crockford D et al. (2012). The regenerative peptide thymosin β4 accelerates the rate of dermal healing in preclinical animal models and in patients. Ann N Y Acad Sci. PubMedDOI
